Am Tag des Königsschießen ist die Welt oft nicht wie sie sein sollte. Der Oberjäger Jens Kunze der 3"Jäger"-Kompanie erringt mit einer Differenz von 0,2 von einem 765 Teiler zu 764,8 Teiler die Königswürde der Schützengilde der Stadt Uelzen von 1270 e.V.
Am 25. Mai 2010 im Theater an der Ilmenau die Musikkapelle Wallgau
Freundschaftliche Beziehungen pflegt die Schützengilde Uelzen zur Musikkapelle Wallgau seit 30 Jahren, nachdem der Schützenbruder Hans Sagehorn (Bürgerkompanie) den Kontakt geknüpft hat. Im Jahr 1948 gründete Martin Reindl mit 11 jungen musikbegeisterten Wallgauern die Musikkapelle. Das Blasorchester ist inzwischen 40 Mann stark und erfreut sich bei Konzerten in der Heimat und auch in der Ferne großer Beliebtheit.
Liebe Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Uelzen
ich begrüße Sie auch dieses Jahr wieder zum diesjährigen Schützenfest der Schützengilde Uelzen von 1270 e. V. recht herzlich.
Dieses Schützenfest ist kein normales Fest, sondern dieses Jahr begehen wir das 276. Grenzbeziehen, welches alle fünf Jahre stattfindet. Die Vorbereitungen dafür sind abgeschlossen und mit vereinten Kräften der Gilde, ihrer Freunde und Förderer der Stadt Uelzen haben wir die besten Voraussetzungen geschaffen, um dieses Jahr ein harmonisches und geselliges Grenzbeziehen feiern zu können.
Wenn am Montag, den 10.Mai um 12 Uhr Trompetenklänge vom Turm der St. Marienkirche erschallen, wird mancher Bürger wird erstaunt zum Kirchturm blicken. Dann beginnt das erste Vorschießen der Schützengilde Uelzen und damit steht das Schützenfest vor der Tür. Was sie hören, sind die „Alten Hannöverschen Königsfanfaren“ bestehend aus fünf Musikstücken.
Gemäß eines Dekretes von Bürgermeister Sültemeyer, dass am 22. Mai 1840 zu Uelzen gegeben wurde, hatten die Fahnen von zwei Rottmeistern getragen zu werden. Dieses wurde auch bis in das letzte Jahrhundert so gehandhabt. Das die Fahnenträger ein Brustschild getragen haben und somit als solche erkennbar waren, belegt ein Foto von 1906 das einen Fahnenträger-Rottmeister der 1. Kompanie mit einem Brustschild zeigt.
Ein Jahrhunderte alter Brauch Eine so alte und historisch gewachsene Tradition wie das "Grenzbeziehen" ist anscheinend einmalig im Deutschen Schützenwesen. Seit dem Jahre 1547 urkundlich nachweisbar und nie ganz erloschen, wird dieses Brauchtum noch in den heutigen Jahren gepflegt. Etwa um 1250 siedelten sich Bürger aus dem Umfeld des Klosters Oldenstadt, zwischen dem Wasserlauf der Ilmenau und einer großen Waldung an. Hier waren ideale Lebensbedingungen gegeben.